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Falschgold – Eine Gefährdung für Anleger seit Anbeginn der Zeit

Wahrscheinlich seit dem ersten Goldfund der Menschheitsgeschichte gibt es auch gefälschtes Gold. Durch die Seltenheit und den daraus resultierenden hohen Wert des Edelmetalls wurden schon seit jeher Betrüger und Fälscher auf den Plan gerufen. Diese stellen entweder wissentlich Fälschungen her oder verkaufen diese im Bewusstsein der Fälschung noch weiter. Eine sehr gefährliche Situation – vor allem für Anleger, die sich durch einen Goldkauf finanzielle Absicherung erhoffen. Gold gilt nämlich vor allem in finanziellen Krisenzeiten als optimale Vorsorge für die Zukunft, da der Goldpreis relativ stabil ist.

Fälschungen im Laufe der Geschichte

Wie eingangs erwähnt, sind Goldfälschungen keine Neuheit des letzten oder vorletzten Jahrhunderts und stellen nicht erst seit dem großen Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts ein Problem dar. Es muss tatsächlich davon ausgegangen werden, dass schon indigene Kulturen wie beispielsweise die Maya mit Goldfälschern zu kämpfen hatten.

Vor nicht allzu langer Zeit war Gold  noch das offizielle Zahlungsmittel, weshalb Falschgold sogar noch schwerwiegendere Konsequenzen für die damaligen Finanzwirtschaften hatte als beispielsweise heute; Gold ist mittlerweile als Zahlungsmittel in fast allen Ländern durch andere Währungen ersetzt oder ergänzt worden. (Beispiel Südafrika: Neben dem ZAR sind auch Krügerrand-Goldmünzen eine legitime Währung.)

Eines der berühmtesten Beispiele von gefälschtem Gold brachte wohl der griechische Mathematiker Archimedes ans Licht, dessen Werke bis heute von Relevanz für die Physik und Mathematik sind. Erstaunlich daran ist, dass Archimedes bereits vor über 2.000 Jahren lebte. Durch die physikalischen Eigenschaften einer kaiserlichen Krone beim Eintauchen in ein Wasserbad fand er heraus, dass die Krone mehr Wasser verdrängte als sie eigentlich hätte verdrängen sollen, wäre sie aus reinem Gold gewesen. Um dies zu beweisen, benutzte er einen Goldbarren, der das gleiche Gewicht wie die Krone hatte. So gesehen hätten sowohl Barren als auch Krone die gleiche Menge an Wasser verdrängen müssen. Taten sie jedoch nicht. Die Krone war vielleicht mit Gold überzogen, aber im Innern aus einem anderen Metall.

Goldfälschungen erkennen - Problematisch aber möglich

Leider ist die Legende von Archimedes sehr populär und hat somit im Laufe der Zeit auch ihren Weg zu Fälschern und Betrügern gefunden, die sich natürlich mit dem Problem befasst und Lösungen dafür gefunden haben. So werden zum Beispiel häufig Wolframbarren mit einer Goldschicht überzogen. Wolfram hat diesbezüglich die (für Fälscher) stark vorteilhafte Eigenschaft, dass es eine ähnliche Dichte wie Gold aufweist. Somit kann der Wassertest nur noch von sehr exakt arbeitenden Gerätschaften durchgeführt werden. Dies ist leider mit hohen Kosten verbunden.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, Goldbarren oder -münzen aufzubohren, um die innere Beschaffenheit des Materials festzustellen. Leider ist dies unweigerlich mit dem Nachteil verbunden, dass der Wert des Goldes durch die Beschädigung signifikant sinkt. Ist das Gold als Anlagequelle gedacht, beschränkt sich der Wertverlust auf das beim Bohrvorgang verloren gegangene Material, sprich Späne. Soll das Gold jedoch vor dem Hintergrund von Ästhetik und Sammlerwert ausgestellt oder weiterverkauft werden, kann der Wertverlust schon deutlich schwerwiegendere Dimensionen annehmen.

Merkmale, die auf Echtheit hinweisen

Auch wenn dadurch keine hundertprozentige Garantie gegeben ist, gibt es trotzdem einige Merkmale, an denen Sie erkennen können, ob das von Ihnen erworbene Gold echt und rein ist. Allerdings sollten Sie dies schon vor dem Kauf sicherstellen. Im Nachhinein ist eine Reklamation von gefälschtem Gold eher schwierig.

In der Regel werden auf die Oberfläche von sowohl Barren als auch Münzen der Stempel des Herstellers, eine Angabe über den Feinheitsgrad und eine Angabe zum Gewicht geprägt. Des Weiteren weist ein in der Lieferung beiliegendes Echtheitszertifikat ebenfalls auf die Echtheit hin. Manche Hersteller haben als Konsequenz auf die perfiden Täuschungen von Betrügern mittlerweile auch schwer zu fälschende Hologramme auf der Goldoberfläche eingeführt.

Ein weiterer Indikator für Falschgold ist die Reaktion auf Magneten: Gold ist nicht magnetisch. Sollten Sie also beispielsweise Goldschmuck erworben haben und dieser lässt sich magnetisch anziehen, können Sie sicher sein, dass das Gold nicht rein ist, sondern noch andere Metalle enthält.

Generell sollte Gold lediglich zum aktuellen Goldpreis bei seriösen und zertifizierten Händlern erstanden werden, die im besten Fall auch Referenzen und Bewertungen vorweisen können. Im Zweifelsfall kann auch ein außenstehender Juwelier zu Rate gezogen werden.

 

Bildnachweis: © Takashi Honma

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