Investieren in Platin – Das edelste aller Edelmetalle | Auragentum
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Die Investition in Platin – Das edelste aller Edelmetalle

Vor einer Platin-Investition sind aktuelle Zahlen zu den Hauptabnehmern aus der Auto- und Schmuckindustrie interessant. Diese Branchen dominieren bei der weltweiten Platin-Verarbeitung mit großem Abstand. Potenzielle Schwankungen sind mit Platin als Geldanlage relativ hoch. Die Knappheit des außergewöhnlich edlen und beständigen Edelmetalls deutet zumindest derzeit noch auf keine akuten Engpässe hin.

Abhängigkeit einer Platin-Investition von Katalysatoren in der Autoindustrie

Bei einer Platin-Investition hängen Kurschancen insbesondere von der Nachfrage in der Autoindustrie und während der Entwicklung neuer Umwelttechnologien ab. Denn die Platin-Verarbeitung ist in den Industrien vor allem für Katalysatoren unverzichtbar. Mit seinen katalytischen Eigenschaften hilft das Edelmetall als Bestandteil moderner Anlagen dabei, die Luft sauberer zu halten. Autoabgaskatalysatoren sind deshalb für über ein Drittel des allgemeinen Platin-Bedarfs verantwortlich. In Brennstoffzellen kommt der Rohstoff auch zum Einsatz. Wer Platin als Geldanlage auswählt, sollte somit unbedingt die Relevanz des Edelmetalls in diesen Branchen im Blick behalten.

Anhaltende Bedeutung der Platin-Verarbeitung in der Schmuckindustrie

Vor einer Platin-Investition müssen Anleger zugleich berücksichtigen, dass das Metall in der Schmuckbranche sehr beliebt geblieben ist. Schmuck mit einer Platin-Verarbeitung ist weiterhin als gefragtes Geschenk für Damen ein Verkaufsschlager. Die Beständigkeit des Edelmetalls ermöglicht die Herstellung von außergewöhnlich hochwertigen und einzigartigen Juwelierwaren. Dadurch übersteigt der Anteil der Schmuckindustrie genauso wie die Autoindustrie ein Drittel der gesamten Platin-Nachfrage.

Es gibt darüber hinaus durchaus zusätzliche Anwendungsgebiete für das Edelmetall. Die Verwendung bei der Entwicklung von Implantaten, Herzschrittmachern oder Thermoelementen spielt vor einer großen Platin-Investition allerdings lediglich eine untergeordnete Rolle. Als Rohstoff zur Herstellung der Produkte in der Computer-Branche genügen im Vergleich zur Autoindustrie ebenfalls geringere Platin-Mengen.

Platin als Geldanlage mit relativ hohem Schwankungspotenzial

Während die Weltwirtschaft wächst und bei der Autoherstellung die Nachfrage nach Katalysator-Metallen steigt, wird Platin auch als Geldanlage gefragt bleiben. Sobald es in der Fahrzeugindustrie zu einem Rückgang der Platin-Verarbeitung kommt, wäre wiederum eine Platin-Investition voraussichtlich genauso von sinkenden Preisen betroffen. Potenzielle Preisschwankungen sind bei Platin als Geldanlage grundsätzlich äußerst hoch. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass andere Metalle möglicherweise Platin in der Industrie teilweise ersetzen. Daher gilt eine Platin-Investition für viele Experten allgemein als eine spekulative Anlage.

Physische Geldanlagen mit echtem Platin sind ebenso wie der Kauf von börsennotierten Wertpapieren eine interessante Option. Barren und Münzen wurden zu einer beliebten Form der Platin-Investition. Besonders bekannt sind die Anlagemünzen Canadian Maple Leaf Platinum und American Platinum Eagle. Wer Platin als Geldanlage mit Wertpapieren bevorzugt, entdeckt hingegen unter anderem passende Fonds, Zertifikate und Aktien.

Beachtenswerte Knappheit und Reserven vor einer Platin-Investition

Allgemeine Informationen zur Knappheit und den Reserven des Edelmetalls sind im Vorfeld einer Platin-Investition auch beachtenswert. Hierzu gibt es zwei unterschiedliche Werte, die für Platin als Geldanlage relevant sind. Einerseits werden mit der geologischen Knappheit Schätzungen zum verbleibenden Vorrat in der Erdkruste bezeichnet. Außerdem berücksichtigen manche Anleger vor einer Platin-Investition die statische Reichweite. Damit bewerten Experten das voraussichtliche Verhältnis zwischen der derzeitigen Fördermenge und den Reserven.

Bisher sind laut den Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe bei der Platin-Reichweite keine Engpässe in Sicht. Mit Zahlen aus dem Jahr 2005 ermittelte die Anstalt, dass im Hinblick auf die damalige Fördermenge die Vorräte noch für ungefähr 177 Verbrauchsjahre genügen würden. Nach einer Platin-Investition ist eine potenzielle Anpassung dieses Werts durch eine erhebliche Veränderung des Bedarfs stets möglich.

Platin als Geldanlage mit Nachfrage-Anteil von rund zehn Prozent

Platin ist beständiger und schwerer als Gold. Dementsprechend hat das Metall den Ruf, besonders edel zu sein. Der Anteil von Platin als Geldanlage oder Investment lag im Hinblick auf den gesamten Platin-Bedarf bei rund zehn Prozent. Im Vergleich zum Einsatz in einigen Industrien ist dieser Wert bemerkenswert hoch. In der Chemieindustrie schätzen Beobachter den Anteil an der Platin-Nachfrage ungefähr auf die Hälfte.

Vor einer Platin-Investition bleibt es zudem beachtenswert, dass die Förderung des Rohstoffs mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Eine Tonne Erz beinhaltet im Durchschnitt circa drei Gramm mit reinem Platin. Unter den Platinförderländern erreicht Südafrika nahezu drei Viertel des weltweiten Angebots. Darauf folgen Russland, Kanada und Simbabwe mit geringeren Förderanteilen.

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