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Die unfassbare Geschichte des Goldenen Buddha

Der Goldene Buddha ist eine goldene Buddha-Statue, mit einem Gewicht von 5,5 Tonnen, also ca. 5.500 Kilogramm. Sie befindet sich im Tempel Wat Traimit in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Im Laufe ihrer Geschichte war die Statue zeitweise mit einer Schicht aus Stuck und Farbglas bedeckt, der ihren wahren Wert verbergen sollte. Sie blieb fast 200 Jahre lang in diesem Zustand und kam schließlich in einer damals noch unbedeutenden Pagode unter. Bei der Umsiedlung der Statue im Jahr 1955 wurde aus Versehen die Außenhülle zerbrochen und das Gold kam zum Vorschein.

Nach den momentanen Goldpreisen ist die drei Meter hohe 18-Karat-Statue übrigens etwa 225 Millionen Euro wert. Das Gold, aus dem der Körper geschmiedet wurde, hat eine Reinheit von 40 %, das Gesicht 80 % und Haare sowie Kopfschmuck können eine 99-prozentige Reinheit des Goldes vorweisen.

Geschichte

So viel vorweg: Die Herkunft des Goldenen Buddha ist leider unklar. Man geht weitestgehend davon aus, dass sie zur Zeit der Sukhothai-Dynastie im 13. oder 14. Jahrhundert hergestellt wurde, obwohl aber auch ein späterer Zeitpunkt möglich sein könnte. Für die Sukhothai-Dynastie spräche, dass der Kopf der Statue an die Form eines Eies erinnert. Da die Sukhothai-Kunst indische Einflüsse hatte und Indien außerdem auch regelmäßig metallische Buddha-Statuen in verschiedene Länder exportierte, kann es sehr gut sein, dass die goldene Buddha-Statue irgendwo in Indien gegossen wurde.

Irgendwann wurde die Statue komplett verputzt. Dafür wurde sie mit einer dicken Schicht aus Stuck bedeckt, bemalt und mit farbigen Glasscherben verziert. Es wird angenommen, dass diese schützende Außenhülle kurz vor der Zerstörung des Ayutthaya-Königreichs durch burmesische Invasoren im Jahr 1767 stattfand. Die Statue blieb in den Ruinen von Ayutthaya, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen und ihr wahrer Wert geriet für die nächsten 200 Jahre in Vergessenheit.

1801 befahl der thailändische König Rama I., nachdem er Bangkok als neue Hauptstadt des Königreichs gegründet und den Bau vieler Tempel in Bangkok in Auftrag gegeben hatte, alte Buddha-Abbilder aus den zerstörten Tempeln des Landes nach Bangkok zu bringen. Kurios daran: Zur Zeit von König Rama III. (1824-1851) wurde die noch mit Stuck verputzte Statue als Hauptbild des Buddha im Haupttempelgebäude des Wat Chotanaram in Bangkok aufgestellt. Da stand diese riesige goldene Statue mitten in der Stadt, und keiner wusste etwas davon.

Nachdem der Wat Chotanaram in Verfall geriet und 1935 geschlossen werden musste, wurde die Statue an ihren jetzigen Standort im nahegelegenen Wat Traimit gebracht. Damals war der Wat Traimit ein ziemlich unbedeutender Pagodentempel, wie es sie zu Hunderten in ganz Bangkok gab. Da die Tempelanlage über kein Gebäude verfügte, das groß genug für die Statue war, wurde sie 20 Jahre lang unter einem einfachen Blechdach aufbewahrt, bis 1954 extra für die Statue ein neues Gebäude am Tempel gebaut wurde.

Entdeckung des Goldes

Am 25. Mai 1955 war es dann soweit. Zwar gibt es viele verschiedene Berichte darüber, was genau beim Versuch geschah, die Statue von A nach B zu transportieren, aber klar ist, dass beim letzten Versuch, die Statue von ihrem Sockel zu heben, die Seile rissen und die Statue hart auf den Boden fiel. In diesem Moment brach ein Teil der Außenhülle ab, sodass das darunterliegende Gold zum Vorschein kam.

Die Arbeiten wurden sofort gestoppt, die gesamte Hülle vorsichtig abgetragen, und währenddessen wurden Fotos von dem ganzen Vorgang gemacht. Diese können bis heute im Tempel betrachtet werden, ebenso wie Stücke der ursprünglichen Schutzschicht. Als die ganze Hülle abgetragen war, stellte sich ironischerweise heraus, dass die Goldstatue eigentlich aus neun Teilen bestand, die sich einfach ineinanderstecken ließen, fast wie ein Modellbaukasten. Am Sockel befand sich zudem ein ebenfalls mit Stuck bedeckter Schlüssel, mit dem die Statue demontiert werden kann, was den ganzen Transport von vornherein sehr viel einfacher gestaltet hätte.

Dieses Ereignis hatte gleichsam ein bisschen den Charakter eines Wunders: Es fand nämlich zufällig zur Zeit der Festlichkeiten zum 2.500 Todesjahres des Gautama Buddha statt. Aufgrund der daher übermäßig ausfallenden medialen Berichterstattung wurden viele Buddhisten auf das Ereignis aufmerksam. Manche der noch lebenden Zeitzeugen sprechen noch heute von einem Wunder.

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