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200 Euro Goldmünzen

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200 Euro Goldmünze - Einmalige Prägung zur Euroeinführung

Inspiriert durch den Erfolg der Goldmark entschied man sich dafür, mit der 200 Euro Goldmünze einen Nachfolger für Sammler und Anleger herauszugeben. Die mit einem Nennwert von 200 Euro ausgestattete Münze erschien einmalig im Jahr 2002 anlässlich der Euroeinführung mit einem entsprechenden Motiv. Das macht die mit einem Feingehalt von 999,9/1.000 ausgestattete und 31,1 Gramm schwere Münze auch für Sammler zu einer Besonderheit.

Herausgegeben wurde die 200 Euro Goldmünze in einer Gesamtauflage von 100.000 Stück, jeweils in einem edlen Etui mit Echtheitszertifikat. Der offizielle Erstausgabepreis der in Stempelglanzmünze lag zur damaligen Zeit bei 371 Euro und damit sehr nah am damaligen Goldpreis.

200 Euro Goldmünze - Motivseite mit verbindendem Charakter

Die Basis für das aufwendig gestaltete Motiv "Einführung des Euro/Währungsunion" ist der Münzdurchmesser von 32,5 mm, der genügend Platz für die filigranen Motive lässt. Das Motiv selbst entstammt einem 1998 initiierten Wettbewerb des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, wobei der im Jahr 2017 verstorbene badische Künstler Anton Jezovsek Zvone den Zuschlag erhielt. Im Zentrum des Motivs steht das von 12 Sternen umringte Euro-Währungssymbol. Letztere symbolisieren die 12 Gründungsstaaten der Währungsunion.

Rundherum befinden sich die stilisierten Darstellungen einiger bekannter europäischer Brückenbauwerke, wie sie auch auf den Eurobanknoten zu sehen sind. Das wiederum unterstreicht den verbindenden Charakter des Euros als europäische Währung. Abgerundet wird die Motivseite durch die aufgeprägte Inschrift "ÜBERGANG ZUR WÄHRUNGSUNION - EINFÜHRUNG DES EURO" sowie durch einen glatten Rand, der in den Münzrand übergeht. Der glatte Münzrand der 200 Euro Goldmünze wiederum beinhaltet die vertiefte Prägung "IM ZEICHEN DER EINIGUNG EUROPAS".

Wertseite der 200 Euro Goldmünzen

Auf der Wertseite der 200 Euro Goldmünze prangt der auch bei den 50 Euro und 100 Euro Münzen typische Bundesadler. Dabei handelt es sich um die gleiche stilisierte Darstellung des nach links sehenden Adlers, wie Sie auch bei den 1 Euro und 2 Euro Münzen zu finden ist. Unter den Klauen des Bundesadlers ist das Prägejahr 2002 aufgeprägt.

Am rechten oberen Rand der Abbildung zwischen Kopf und Schwinge befindet sich der Prägestempel der jeweiligen Münzprägestätte. Wie bei allen anderen deutschen Euromünzen stammen auch die im Jahr 2002 geprägten 200 Euro Goldmünzen zu jeweils 20.000 Stück aus den fünf deutschen Münzprägestätten, die jeweils über einen eigenen Münzstempel verfügen.

Auch auf der Wertseite der Münzen werden die 12 Sterne der Bildseite wieder aufgenommen. Diese umrahmen den Bundesadler auf einem geriffelten Hintergrund, womit der innere Teil der 200 Euro Goldmünze exakt dem Abbild der 1 Euro und 2 Euro Münze entspricht. Umschlossen wird das Design von der umlaufenden Prägung "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND" und dem aufgeprägten Nennwert von 200 Euro. Durch den hohen Nennwert handelt es sich bei der Münze im Vergleich zu Anlageklassikern wie dem Maple Leaf, dem Wiener Philharmoniker oder dem australischen Känguru um eine Goldmünze mit einer vergleichsweise geringen Differenz zwischen Nennwert und Materialwert.

Die deutschen Münzprägestätten

Die 200 Euro Goldmünzen wurden zu jeweils gleichen Teilen in den fünf deutschen Münzprägestätten geprägt, die auch heute noch für die Prägung der deutschen Euromünzen aus Gold und Silber verantwortlich sind. Jede Prägestätte verfügt dabei über einen eigenen Münzstempel.
- Münzstempel A: Staatliche Münze Berlin
- Münzstempel D: Bayerisches Hauptmünzamt München
- Münzstempel F: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Stuttgart)
- Münzstempel G: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Karlsruhe)
- Münzstempel J: Hamburgische Münze

Interessant: Deutschland ist in der Eurozone das einzige Land, das sowohl für die Prägung seiner Umlaufmünzen als auch für die Herstellung seiner Sammlermünzen mehr als eine Prägestätte beauftragt.

Die 200 Euro Goldmünze - Fortsetzung einer langen deutschen Tradition

In einem Land, das für Jahrhunderte von einer der mächtigsten Handelsorganisationen der Weltgeschichte geprägt wurde, spielen Handelsmünzen eine große Rolle. Dementsprechend lang ist die Liste der historischen Goldmünzen und Silbermünzen nicht erst seit der Zeit der Hanse. Die ersten großflächig verbreiteten Goldmünzen erschienen in "deutschen Landen" mit dem Gulden bereits im frühen 14. Jahrhundert. Über das Mittelalter hinweg etablierten sich bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation etliche Münzen aus Gold vornehmlich als Handelsgold.

Erst mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 kamen jedoch Goldmünzen auf, wie wir sie heute kennen. Der bekannte Vorreiter war die 1871 erstmals geprägte 20-Mark-Münze aus Preußen. Diese trug das Portrait des preußischen Königs Wilhelm I., der ebenfalls die Rolle des ersten deutschen Kaisers einnahm.

Aus der Zeit des Kaiserreichs stammen zahlreiche weitere Goldmünzen mit dem Ebenbild des Monarchen, die von den einzelnen Bundesstaaten herausgegeben wurden. Die letzte "historische" deutsche Goldmünze stammt aus dem Jahr 1915. Die ebenfalls aus Preußen stammende Goldmünze zeigt das Ebenbild Kaiser Wilhelm II. Interessant: Eingestellt wurde die Prägung ähnlich wie im Fall der aus Österreich stammenden Dukaten durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges.

Erst nach einer Durststrecke von knapp 86 Jahren erschien im Jahr 2001 die erste Goldmünze der Bundesrepublik. Dabei handelte es sich um die bekannte Goldmark, die zum Abschied der Deutschen Mark in einer Auflage von 200.000 Exemplaren pro Prägestätte herausgegeben wurde. Die 200 Euro Goldmünze ist damit der direkte Nachfolger der Goldmark.

Weitere Euro Goldmünzen für Sammler

Während die 200 Euro Goldmünze lediglich im Jahr 2002 geprägt wurde, starteten mit den 100 Euro Goldmünzen und den 50 Euro Goldmünzen im gleichen Jahr gleich zwei Münzserien. Diese werden bis heute mit wechselnden Motiven in limitierter Auflage von den fünf angesprochenen Münzprägestätten geprägt.

Auf den in Stempelglanz geprägten 100 Euro Goldmünzen mit einem Feingewicht von 1/2 Unze sind seit 2003 Motive von Städten des UNESCO-Welterbes in Deutschland abgebildet. Mit dem 16. Motiv fand die bei Sammlern beliebte Münzserie im Jahr 2019 ihren Abschluss.

Neben den 100 Euro Münzen existiert seit 2017 auch eine Serie von 50 Euro Goldmünzen mit einem Feingehalt von 1/4 Unze. Hinzu kommen unter dem Namen "Goldeuro dt. Wald" und "Heimische Vögel" gleich zwei Serien von 20 Euro Goldmünzen. Auch die mit einem Feingewicht von 1/8 Unze ausgestatteten Münzen bestehen jeweils aus 999,9er-Feingold und sind für Sammler interessant.

Internationale 200 Euro Goldmünzen

Auch im Euro-Ausland steht die 200 Euro Goldmünze hoch im Kurs. So haben auch Länder wie Frankreich, Spanien, Griechenland und der Vatikan eine eigene 200 Euro Goldmünze im Portfolio. Diese bestehen zum Teil aus anderen Legierungen und sind aufgrund ihrer meist deutlich geringeren Auflage für Sammler besonders reizvoll.

200 Euro Goldmünze - Einmalige Prägung zur Euroeinführung Inspiriert durch den Erfolg der Goldmark entschied man sich dafür, mit der 200 Euro Goldmünze einen Nachfolger für Sammler und Anleger herauszugeben. Die mit einem Nennwert von 200 Euro ausgestattete Münze erschien einmalig im Jahr 2002 anlässlich der Euroeinführung mit einem entsprechenden Motiv. Das macht die mit einem Feingehalt von 999,9/1.000 ausgestattete und 31,1 Gramm schwere Münze auch für Sammler zu einer Besonderheit. Herausgegeben wurde die 200 Euro Goldmünze in einer Gesamtauflage von 100.000 Stück, jeweils in einem edlen Etui mit Echtheitszertifikat. Der offizielle Erstausgabepreis der in Stempelglanzmünze lag zur damaligen Zeit bei 371 Euro und damit sehr nah am damaligen Goldpreis. 200 Euro Goldmünze - Motivseite mit verbindendem Charakter Die Basis für das aufwendig gestaltete Motiv "Einführung des Euro/Währungsunion" ist der Münzdurchmesser von 32,5 mm, der genügend Platz für die filigranen Motive lässt. Das Motiv selbst entstammt einem 1998 initiierten Wettbewerb des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, wobei der im Jahr 2017 verstorbene badische Künstler Anton Jezovsek Zvone den Zuschlag erhielt. Im Zentrum des Motivs steht das von 12 Sternen umringte Euro-Währungssymbol. Letztere symbolisieren die 12 Gründungsstaaten der Währungsunion. Rundherum befinden sich die stilisierten Darstellungen einiger bekannter europäischer Brückenbauwerke, wie sie auch auf den Eurobanknoten zu sehen sind. Das wiederum unterstreicht den verbindenden Charakter des Euros als europäische Währung. Abgerundet wird die Motivseite durch die aufgeprägte Inschrift "ÜBERGANG ZUR WÄHRUNGSUNION - EINFÜHRUNG DES EURO" sowie durch einen glatten Rand, der in den Münzrand übergeht. Der glatte Münzrand der 200 Euro Goldmünze wiederum beinhaltet die vertiefte Prägung "IM ZEICHEN DER EINIGUNG EUROPAS". Wertseite der 200 Euro Goldmünzen Auf der Wertseite der 200 Euro Goldmünze prangt der auch bei den 50 Euro und 100 Euro Münzen typische Bundesadler. Dabei handelt es sich um die gleiche stilisierte Darstellung des nach links sehenden Adlers, wie Sie auch bei den 1 Euro und 2 Euro Münzen zu finden ist. Unter den Klauen des Bundesadlers ist das Prägejahr 2002 aufgeprägt. Am rechten oberen Rand der Abbildung zwischen Kopf und Schwinge befindet sich der Prägestempel der jeweiligen Münzprägestätte. Wie bei allen anderen deutschen Euromünzen stammen auch die im Jahr 2002 geprägten 200 Euro Goldmünzen zu jeweils 20.000 Stück aus den fünf deutschen Münzprägestätten, die jeweils über einen eigenen Münzstempel verfügen. Auch auf der Wertseite der Münzen werden die 12 Sterne der Bildseite wieder aufgenommen. Diese umrahmen den Bundesadler auf einem geriffelten Hintergrund, womit der innere Teil der 200 Euro Goldmünze exakt dem Abbild der 1 Euro und 2 Euro Münze entspricht. Umschlossen wird das Design von der umlaufenden Prägung "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND" und dem aufgeprägten Nennwert von 200 Euro. Durch den hohen Nennwert handelt es sich bei der Münze im Vergleich zu Anlageklassikern wie dem Maple Leaf , dem Wiener Philharmoniker oder dem australischen Känguru um eine Goldmünze mit einer vergleichsweise geringen Differenz zwischen Nennwert und Materialwert. Die deutschen Münzprägestätten Die 200 Euro Goldmünzen wurden zu jeweils gleichen Teilen in den fünf deutschen Münzprägestätten geprägt, die auch heute noch für die Prägung der deutschen Euromünzen aus Gold und Silber verantwortlich sind. Jede Prägestätte verfügt dabei über einen eigenen Münzstempel. - Münzstempel A: Staatliche Münze Berlin - Münzstempel D: Bayerisches Hauptmünzamt München - Münzstempel F: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Stuttgart) - Münzstempel G: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Karlsruhe) - Münzstempel J: Hamburgische Münze Interessant: Deutschland ist in der Eurozone das einzige Land, das sowohl für die Prägung seiner Umlaufmünzen als auch für die Herstellung seiner Sammlermünzen mehr als eine Prägestätte beauftragt. Die 200 Euro Goldmünze - Fortsetzung einer langen deutschen Tradition In einem Land, das für Jahrhunderte von einer der mächtigsten Handelsorganisationen der Weltgeschichte geprägt wurde, spielen Handelsmünzen eine große Rolle. Dementsprechend lang ist die Liste der historischen Goldmünzen   und Silbermünzen nicht erst seit der Zeit der Hanse. Die ersten großflächig verbreiteten Goldmünzen erschienen in "deutschen Landen" mit dem Gulden bereits im frühen 14. Jahrhundert. Über das Mittelalter hinweg etablierten sich bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation etliche Münzen aus Gold vornehmlich als Handelsgold. Erst mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 kamen jedoch Goldmünzen auf, wie wir sie heute kennen. Der bekannte Vorreiter war die 1871 erstmals geprägte 20-Mark-Münze aus Preußen. Diese trug das Portrait des preußischen Königs Wilhelm I., der ebenfalls die Rolle des ersten deutschen Kaisers einnahm. Aus der Zeit des Kaiserreichs stammen zahlreiche weitere Goldmünzen mit dem Ebenbild des Monarchen, die von den einzelnen Bundesstaaten herausgegeben wurden. Die letzte "historische" deutsche Goldmünze stammt aus dem Jahr 1915. Die ebenfalls aus Preußen stammende Goldmünze zeigt das Ebenbild Kaiser Wilhelm II. Interessant: Eingestellt wurde die Prägung ähnlich wie im Fall der aus Österreich stammenden Dukaten durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges. Erst nach einer Durststrecke von knapp 86 Jahren erschien im Jahr 2001 die erste Goldmünze der Bundesrepublik. Dabei handelte es sich um die bekannte Goldmark , die zum Abschied der Deutschen Mark in einer Auflage von 200.000 Exemplaren pro Prägestätte herausgegeben wurde. Die 200 Euro Goldmünze ist damit der direkte Nachfolger der Goldmark. Weitere Euro Goldmünzen für Sammler Während die 200 Euro Goldmünze lediglich im Jahr 2002 geprägt wurde, starteten mit den 100 Euro Goldmünzen und den 50 Euro Goldmünzen im gleichen Jahr gleich zwei Münzserien. Diese werden bis heute mit wechselnden Motiven in limitierter Auflage von den fünf angesprochenen Münzprägestätten geprägt. Auf den in Stempelglanz geprägten 100 Euro Goldmünzen mit einem Feingewicht von 1/2 Unze sind seit 2003 Motive von Städten des UNESCO-Welterbes in Deutschland abgebildet. Mit dem 16. Motiv fand die bei Sammlern beliebte Münzserie im Jahr 2019 ihren Abschluss. Neben den 100 Euro Münzen existiert seit 2017 auch eine Serie von 50 Euro Goldmünzen mit einem Feingehalt von 1/4 Unze. Hinzu kommen unter dem Namen "Goldeuro dt. Wald" und "Heimische Vögel" gleich zwei Serien von 20 Euro Goldmünzen. Auch die mit einem Feingewicht von 1/8 Unze ausgestatteten Münzen bestehen jeweils aus 999,9er-Feingold und sind für Sammler interessant. Internationale 200 Euro Goldmünzen Auch im Euro-Ausland steht die 200 Euro Goldmünze hoch im Kurs. So haben auch Länder wie Frankreich, Spanien, Griechenland und der Vatikan eine eigene 200 Euro Goldmünze im Portfolio. Diese bestehen zum Teil aus anderen Legierungen und sind aufgrund ihrer meist deutlich geringeren Auflage für Sammler besonders reizvoll.
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200 Euro Goldmünze - Einmalige Prägung zur Euroeinführung

Inspiriert durch den Erfolg der Goldmark entschied man sich dafür, mit der 200 Euro Goldmünze einen Nachfolger für Sammler und Anleger herauszugeben. Die mit einem Nennwert von 200 Euro ausgestattete Münze erschien einmalig im Jahr 2002 anlässlich der Euroeinführung mit einem entsprechenden Motiv. Das macht die mit einem Feingehalt von 999,9/1.000 ausgestattete und 31,1 Gramm schwere Münze auch für Sammler zu einer Besonderheit.

Herausgegeben wurde die 200 Euro Goldmünze in einer Gesamtauflage von 100.000 Stück, jeweils in einem edlen Etui mit Echtheitszertifikat. Der offizielle Erstausgabepreis der in Stempelglanzmünze lag zur damaligen Zeit bei 371 Euro und damit sehr nah am damaligen Goldpreis.

200 Euro Goldmünze - Motivseite mit verbindendem Charakter

Die Basis für das aufwendig gestaltete Motiv "Einführung des Euro/Währungsunion" ist der Münzdurchmesser von 32,5 mm, der genügend Platz für die filigranen Motive lässt. Das Motiv selbst entstammt einem 1998 initiierten Wettbewerb des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, wobei der im Jahr 2017 verstorbene badische Künstler Anton Jezovsek Zvone den Zuschlag erhielt. Im Zentrum des Motivs steht das von 12 Sternen umringte Euro-Währungssymbol. Letztere symbolisieren die 12 Gründungsstaaten der Währungsunion.

Rundherum befinden sich die stilisierten Darstellungen einiger bekannter europäischer Brückenbauwerke, wie sie auch auf den Eurobanknoten zu sehen sind. Das wiederum unterstreicht den verbindenden Charakter des Euros als europäische Währung. Abgerundet wird die Motivseite durch die aufgeprägte Inschrift "ÜBERGANG ZUR WÄHRUNGSUNION - EINFÜHRUNG DES EURO" sowie durch einen glatten Rand, der in den Münzrand übergeht. Der glatte Münzrand der 200 Euro Goldmünze wiederum beinhaltet die vertiefte Prägung "IM ZEICHEN DER EINIGUNG EUROPAS".

Wertseite der 200 Euro Goldmünzen

Auf der Wertseite der 200 Euro Goldmünze prangt der auch bei den 50 Euro und 100 Euro Münzen typische Bundesadler. Dabei handelt es sich um die gleiche stilisierte Darstellung des nach links sehenden Adlers, wie Sie auch bei den 1 Euro und 2 Euro Münzen zu finden ist. Unter den Klauen des Bundesadlers ist das Prägejahr 2002 aufgeprägt.

Am rechten oberen Rand der Abbildung zwischen Kopf und Schwinge befindet sich der Prägestempel der jeweiligen Münzprägestätte. Wie bei allen anderen deutschen Euromünzen stammen auch die im Jahr 2002 geprägten 200 Euro Goldmünzen zu jeweils 20.000 Stück aus den fünf deutschen Münzprägestätten, die jeweils über einen eigenen Münzstempel verfügen.

Auch auf der Wertseite der Münzen werden die 12 Sterne der Bildseite wieder aufgenommen. Diese umrahmen den Bundesadler auf einem geriffelten Hintergrund, womit der innere Teil der 200 Euro Goldmünze exakt dem Abbild der 1 Euro und 2 Euro Münze entspricht. Umschlossen wird das Design von der umlaufenden Prägung "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND" und dem aufgeprägten Nennwert von 200 Euro. Durch den hohen Nennwert handelt es sich bei der Münze im Vergleich zu Anlageklassikern wie dem Maple Leaf, dem Wiener Philharmoniker oder dem australischen Känguru um eine Goldmünze mit einer vergleichsweise geringen Differenz zwischen Nennwert und Materialwert.

Die deutschen Münzprägestätten

Die 200 Euro Goldmünzen wurden zu jeweils gleichen Teilen in den fünf deutschen Münzprägestätten geprägt, die auch heute noch für die Prägung der deutschen Euromünzen aus Gold und Silber verantwortlich sind. Jede Prägestätte verfügt dabei über einen eigenen Münzstempel.
- Münzstempel A: Staatliche Münze Berlin
- Münzstempel D: Bayerisches Hauptmünzamt München
- Münzstempel F: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Stuttgart)
- Münzstempel G: Staatliche Münzen Baden-Württemberg (Standort Karlsruhe)
- Münzstempel J: Hamburgische Münze

Interessant: Deutschland ist in der Eurozone das einzige Land, das sowohl für die Prägung seiner Umlaufmünzen als auch für die Herstellung seiner Sammlermünzen mehr als eine Prägestätte beauftragt.

Die 200 Euro Goldmünze - Fortsetzung einer langen deutschen Tradition

In einem Land, das für Jahrhunderte von einer der mächtigsten Handelsorganisationen der Weltgeschichte geprägt wurde, spielen Handelsmünzen eine große Rolle. Dementsprechend lang ist die Liste der historischen Goldmünzen und Silbermünzen nicht erst seit der Zeit der Hanse. Die ersten großflächig verbreiteten Goldmünzen erschienen in "deutschen Landen" mit dem Gulden bereits im frühen 14. Jahrhundert. Über das Mittelalter hinweg etablierten sich bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation etliche Münzen aus Gold vornehmlich als Handelsgold.

Erst mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 kamen jedoch Goldmünzen auf, wie wir sie heute kennen. Der bekannte Vorreiter war die 1871 erstmals geprägte 20-Mark-Münze aus Preußen. Diese trug das Portrait des preußischen Königs Wilhelm I., der ebenfalls die Rolle des ersten deutschen Kaisers einnahm.

Aus der Zeit des Kaiserreichs stammen zahlreiche weitere Goldmünzen mit dem Ebenbild des Monarchen, die von den einzelnen Bundesstaaten herausgegeben wurden. Die letzte "historische" deutsche Goldmünze stammt aus dem Jahr 1915. Die ebenfalls aus Preußen stammende Goldmünze zeigt das Ebenbild Kaiser Wilhelm II. Interessant: Eingestellt wurde die Prägung ähnlich wie im Fall der aus Österreich stammenden Dukaten durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges.

Erst nach einer Durststrecke von knapp 86 Jahren erschien im Jahr 2001 die erste Goldmünze der Bundesrepublik. Dabei handelte es sich um die bekannte Goldmark, die zum Abschied der Deutschen Mark in einer Auflage von 200.000 Exemplaren pro Prägestätte herausgegeben wurde. Die 200 Euro Goldmünze ist damit der direkte Nachfolger der Goldmark.

Weitere Euro Goldmünzen für Sammler

Während die 200 Euro Goldmünze lediglich im Jahr 2002 geprägt wurde, starteten mit den 100 Euro Goldmünzen und den 50 Euro Goldmünzen im gleichen Jahr gleich zwei Münzserien. Diese werden bis heute mit wechselnden Motiven in limitierter Auflage von den fünf angesprochenen Münzprägestätten geprägt.

Auf den in Stempelglanz geprägten 100 Euro Goldmünzen mit einem Feingewicht von 1/2 Unze sind seit 2003 Motive von Städten des UNESCO-Welterbes in Deutschland abgebildet. Mit dem 16. Motiv fand die bei Sammlern beliebte Münzserie im Jahr 2019 ihren Abschluss.

Neben den 100 Euro Münzen existiert seit 2017 auch eine Serie von 50 Euro Goldmünzen mit einem Feingehalt von 1/4 Unze. Hinzu kommen unter dem Namen "Goldeuro dt. Wald" und "Heimische Vögel" gleich zwei Serien von 20 Euro Goldmünzen. Auch die mit einem Feingewicht von 1/8 Unze ausgestatteten Münzen bestehen jeweils aus 999,9er-Feingold und sind für Sammler interessant.

Internationale 200 Euro Goldmünzen

Auch im Euro-Ausland steht die 200 Euro Goldmünze hoch im Kurs. So haben auch Länder wie Frankreich, Spanien, Griechenland und der Vatikan eine eigene 200 Euro Goldmünze im Portfolio. Diese bestehen zum Teil aus anderen Legierungen und sind aufgrund ihrer meist deutlich geringeren Auflage für Sammler besonders reizvoll.

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