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Britannia Goldmünzen

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Britannia Goldmünzen - Die ersten modernen Bullionmünzen Europas

Während man in Europa lange auf historische Anlagegoldmünzen wie die britischen Sovereigns, die Schweizer Vreneli oder die aus Österreich stammenden Dukaten setzte, dauerte es lange bis zum Erscheinen einer modernen Anlagemünze aus Gold. Im Jahr 1987 erschien mit der Britannia Goldmünze schließlich die erste moderne Anlagegoldmünze Europas. Ursprünglich verfügten die Goldmünzen ähnlich wie der American Eagle und der südafrikanische Krügerrand über eine Feinheit von 916,67/1.000 (22 Karat).

Speziell die Jahrgänge vor 1990 zeichnen sich durch einen hohe Kupferanteil und den dafür charakteristischen rötlichen Schimmer aus. Erst im Jahr 2013 erfolgte die Umstellung des Feingehalts auf 999,9/1.000 (24 Karat). Durch den höheren Feingehalt zog die Britannia der Royal Mint mit anderen modernen Anlagemünzen wie dem Wiener Philharmoniker, dem australischen Känguru und dem kanadischen Maple Leaf gleich. Der Name Britannia geht auf die mythische Motivfigur der Britannia zurück, die auf der Bildseite prangt.

Die Britannia - Über 2.000 Jahre Tradition in Gold geprägt

Die Britannia ist eine mythische Frauengestalt, die als Personifikation der Eigenschaften Großbritanniens gilt. Die Ursprünge der kriegerischen Sagengestalt reichen bis weit in die Antike zurück. Heute geht man davon aus, dass die Insel von Kelten besiedelt wurde, die aus der heutigen Bretagne stammten. Davon wiederum leitet sich der seit römischer Zeit geläufige Name Britannien ab, den bereits Julius Cäsar bei einem ersten Eroberungsversuch der Insel um 50 v. Chr. verwendete.

Im Rahmen der Besiedlung durch Römer und Romano-Briten entwickelte sich die Sagengestalt als Schutzgöttin Britanniens, die schon unter Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) auf eine Münze geprägt wurde. Nach einer langen Pause in der angelsächsischen Zeit erlebte die Sagengestalt im Jahr 1672 eine Renaissance. Damals ließ Charles II. die Britannia mit Wappenschild und Speer auf zahlreiche Münzen prägen. Seither war die Gestalt auf etlichen britischen Münzen zu sehen.

Motivseite der Britannia Goldmünzen mit der legendären Britannia

Auf der Bildseite der Goldmünze befindet sich in zentraler Position die Britannia, wobei die genaue Darstellung jahrgangsabhängig abweicht. Typischerweise ist die Sagengestalt jedoch mit wehendem Umhang, Wappenschild, Dreizack und einem antiken griechischen Helm abgebildet. Das ursprüngliche Design, das von 1987 bis 1996 auf der Goldmünze zu sehen war, stammt von Philip Nathan und zeigt die stehende Britannia. Rund um das Motiv herum befindet sich neben dem Prägejahr die umlaufende Prägung "BRITANNIA - ONE OUNCE FINE GOLD"

Die Goldmünze im Wandel der Zeit

Insbesondere das Motiv hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Ab dem Jahr 2000 entschied man sich bei der Royal Mint dazu, das Motiv regelmäßig zu wechseln. Während in geraden Jahren nach wie vor das Original-Motiv "Standing Britannia" verwendet wurde, erschien die Britannia Goldmünze in ungeraden Jahren mit neu gestalteten Motiven. Ab dem Jahr 2008 änderte sich das Motiv sogar jährlich. Zu sehen war die Britannia unter anderem als Büste mit korinthischem Helm, auf einem Streitwagen oder gemeinsam mit Löwen.

Dieses Verfahren behielt man allerdings nur bis 2013 bei. Seither ist die Britannia wieder in ihrem ursprünglichen Design zu sehen. Im Unterschied zum Original änderte sich jedoch der Münzhintergrund. Heute hebt sich die Sagengestalt von einem stilisierten Sonnenaufgang ab, was der Goldmünze weitere Symbolkraft verleiht. Parallel zur Rückkehr zum traditionellen Motiv erfolgte auch die Umstellung des Feingehalts von 916,67/1.000 auf 999,9/1.000.

Interessant: Mit der Umstellung auf den höheren Feingehalt wurde die Goldmünze im Gegensatz zu den älteren Jahrgängen etwas breiter und flacher.

Königliches Portrait auf der Wertseite der Britannia Goldmünzen

Auf der Wertseite dagegen befindet sich das Abbild von Königin Elisabeth II., wie es für nahezu alle Münzen aus dem britischen Commonwealth of Nations üblich ist. Auf den frühen Versionen (1987-1997) befindet sich das königliche Portrait des britischen Bildhauers Raphael David Maklouf (R.D.M.), das die Königin in relativ jungen Jahren zeigt. Münzen der Jahrgänge 1998 bis 2005 dagegen tragen das aus der Feder von Ian Rank-Broadey (I.R.B.) stammende Schulterbild der Königin. Seit 2016 wird für die Herstellung der Bullionmünzen das neue Profil-Portrait von Judy Clark (J.C) verwendet.

Um welches Variante des Portraits es sich handelt, lässt sich auch ohne Kenntnis über die Jahreszahl anhand der im Halsbereich angebrachten Künstlersignatur erkennen. Die Wertseite der Münze trägt darüber hinaus ein umlaufendes Schriftband mit der Prägung "ELIZABETH II - D - G - REG - FID - DEF", was so viel wie "Elisabeth II. Königin von Gottes Gnaden, Verteidigerin des Glaubens", bedeutet. Komplettiert wird die Wertseite durch den aufgeprägten Nominalwert von 100 Pfund.

Stückelung und Sonderprägungen

Die in Gold geprägte Bullionmünze wird seit 1987 prinzipiell in unbegrenzter Auflage geprägt. Am höchsten waren die Prägezahlen der 32,69 x 2,79 mm großen Münze jedoch im Erstausgabejahr 1987 (ca. 92.000 Stück). Neben der Standard-Stückelung von 1 Unze ist die Goldmünze auch in einer Stückelung von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Insgesamt liegt die Auflage aller Münzen eines Jahrgangs bei rund 150.000 Stück.

Die Royal Mint gibt für Sammler seit 1987 zudem streng limitierte Proof-Varianten aller Stückelungen heraus. Während die 1/4 Unzen und 1/10 Unzen vornehmlich allein gehandelt werden, sind die Ausgaben mit einem Feingewicht von 1 Unze und 1/2 Unze überwiegend als Bestandteil von "Proof Collections" erhältlich.

Passend zum 30-jährigen Jubiläum der Britannia Goldmünze legte die Royal Mint im Jahr 2017 eine Proof-Sonderprägung auf. Diese erschien in einer ungewöhnlichen Stückelung von 1/40 Unze (ca. 0,77 Gramm) und ist mit einer Auflage von nur 1.500 Stück ebenso selten wie begehrt. Ein Jahr später erschien mit der Britannia Oriental Border eine weitere Sonderausgabe. Diese unterscheidet sich durch ihren orientalischen Ornamentrahmen von der Standard-Ausgabe und ist weltweit auf 5.000 Stück limitiert.

Britannia Münzen in Silber

Um die große Nachfrage nach modernen Anlagemünzen aus Silber zu befriedigen, prägt die Royal Mint seit 1997 auch Silbermünzen im gleichen Design. Während die Standard-Version auf 100.000 Stück pro Jahrgang beschränkt ist, liegt das Prägelimit der Proof-Ausgabe bei 2.500 Stück pro Ausgabejahr. Neben der 1 Unze Variante sind auch Stückelungen von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Im Jahr 2013 erfolgte auch hier eine Umstellung der Legierung. Damals erhöhte man den Feingehalt von 958/1.000 auf 999/1.000 und zog damit mit vergleichbaren Silbermünzen wie dem Wiener Philharmoniker gleich.

Britannia Goldmünzen - Die ersten modernen Bullionmünzen Europas Während man in Europa lange auf historische Anlagegoldmünzen wie die britischen Sovereigns , die Schweizer Vreneli oder die aus Österreich stammenden Dukaten setzte, dauerte es lange bis zum Erscheinen einer modernen Anlagemünze aus Gold . Im Jahr 1987 erschien mit der Britannia Goldmünze schließlich die erste moderne Anlagegoldmünze Europas. Ursprünglich verfügten die Goldmünzen ähnlich wie der American Eagle und der südafrikanische Krügerrand über eine Feinheit von 916,67/1.000 (22 Karat). Speziell die Jahrgänge vor 1990 zeichnen sich durch einen hohe Kupferanteil und den dafür charakteristischen rötlichen Schimmer aus. Erst im Jahr 2013 erfolgte die Umstellung des Feingehalts auf 999,9/1.000 (24 Karat). Durch den höheren Feingehalt zog die Britannia der Royal Mint mit anderen modernen Anlagemünzen wie dem Wiener Philharmoniker , dem australischen Känguru und dem kanadischen Maple Leaf gleich. Der Name Britannia geht auf die mythische Motivfigur der Britannia zurück, die auf der Bildseite prangt. Die Britannia - Über 2.000 Jahre Tradition in Gold geprägt Die Britannia ist eine mythische Frauengestalt, die als Personifikation der Eigenschaften Großbritanniens gilt. Die Ursprünge der kriegerischen Sagengestalt reichen bis weit in die Antike zurück. Heute geht man davon aus, dass die Insel von Kelten besiedelt wurde, die aus der heutigen Bretagne stammten. Davon wiederum leitet sich der seit römischer Zeit geläufige Name Britannien ab, den bereits Julius Cäsar bei einem ersten Eroberungsversuch der Insel um 50 v. Chr. verwendete. Im Rahmen der Besiedlung durch Römer und Romano-Briten entwickelte sich die Sagengestalt als Schutzgöttin Britanniens, die schon unter Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) auf eine Münze geprägt wurde. Nach einer langen Pause in der angelsächsischen Zeit erlebte die Sagengestalt im Jahr 1672 eine Renaissance. Damals ließ Charles II. die Britannia mit Wappenschild und Speer auf zahlreiche Münzen prägen. Seither war die Gestalt auf etlichen britischen Münzen zu sehen. Motivseite der Britannia Goldmünzen mit der legendären Britannia Auf der Bildseite der Goldmünze befindet sich in zentraler Position die Britannia, wobei die genaue Darstellung jahrgangsabhängig abweicht. Typischerweise ist die Sagengestalt jedoch mit wehendem Umhang, Wappenschild, Dreizack und einem antiken griechischen Helm abgebildet. Das ursprüngliche Design, das von 1987 bis 1996 auf der Goldmünze zu sehen war, stammt von Philip Nathan und zeigt die stehende Britannia. Rund um das Motiv herum befindet sich neben dem Prägejahr die umlaufende Prägung "BRITANNIA - ONE OUNCE FINE GOLD" Die Goldmünze im Wandel der Zeit Insbesondere das Motiv hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Ab dem Jahr 2000 entschied man sich bei der Royal Mint dazu, das Motiv regelmäßig zu wechseln. Während in geraden Jahren nach wie vor das Original-Motiv "Standing Britannia" verwendet wurde, erschien die Britannia Goldmünze in ungeraden Jahren mit neu gestalteten Motiven. Ab dem Jahr 2008 änderte sich das Motiv sogar jährlich. Zu sehen war die Britannia unter anderem als Büste mit korinthischem Helm, auf einem Streitwagen oder gemeinsam mit Löwen. Dieses Verfahren behielt man allerdings nur bis 2013 bei. Seither ist die Britannia wieder in ihrem ursprünglichen Design zu sehen. Im Unterschied zum Original änderte sich jedoch der Münzhintergrund. Heute hebt sich die Sagengestalt von einem stilisierten Sonnenaufgang ab, was der Goldmünze weitere Symbolkraft verleiht. Parallel zur Rückkehr zum traditionellen Motiv erfolgte auch die Umstellung des Feingehalts von 916,67/1.000 auf 999,9/1.000. Interessant: Mit der Umstellung auf den höheren Feingehalt wurde die Goldmünze im Gegensatz zu den älteren Jahrgängen etwas breiter und flacher. Königliches Portrait auf der Wertseite der Britannia Goldmünzen Auf der Wertseite dagegen befindet sich das Abbild von Königin Elisabeth II., wie es für nahezu alle Münzen aus dem britischen Commonwealth of Nations üblich ist. Auf den frühen Versionen (1987-1997) befindet sich das königliche Portrait des britischen Bildhauers Raphael David Maklouf (R.D.M.), das die Königin in relativ jungen Jahren zeigt. Münzen der Jahrgänge 1998 bis 2005 dagegen tragen das aus der Feder von Ian Rank-Broadey (I.R.B.) stammende Schulterbild der Königin. Seit 2016 wird für die Herstellung der Bullionmünzen das neue Profil-Portrait von Judy Clark (J.C) verwendet. Um welches Variante des Portraits es sich handelt, lässt sich auch ohne Kenntnis über die Jahreszahl anhand der im Halsbereich angebrachten Künstlersignatur erkennen. Die Wertseite der Münze trägt darüber hinaus ein umlaufendes Schriftband mit der Prägung "ELIZABETH II - D - G - REG - FID - DEF", was so viel wie "Elisabeth II. Königin von Gottes Gnaden, Verteidigerin des Glaubens", bedeutet. Komplettiert wird die Wertseite durch den aufgeprägten Nominalwert von 100 Pfund. Stückelung und Sonderprägungen Die in Gold geprägte Bullionmünze wird seit 1987 prinzipiell in unbegrenzter Auflage geprägt. Am höchsten waren die Prägezahlen der 32,69 x 2,79 mm großen Münze jedoch im Erstausgabejahr 1987 (ca. 92.000 Stück). Neben der Standard-Stückelung von 1 Unze ist die Goldmünze auch in einer Stückelung von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Insgesamt liegt die Auflage aller Münzen eines Jahrgangs bei rund 150.000 Stück. Die Royal Mint gibt für Sammler seit 1987 zudem streng limitierte Proof-Varianten aller Stückelungen heraus. Während die 1/4 Unzen und 1/10 Unzen vornehmlich allein gehandelt werden, sind die Ausgaben mit einem Feingewicht von 1 Unze und 1/2 Unze überwiegend als Bestandteil von "Proof Collections" erhältlich. Passend zum 30-jährigen Jubiläum der Britannia Goldmünze legte die Royal Mint im Jahr 2017 eine Proof-Sonderprägung auf. Diese erschien in einer ungewöhnlichen Stückelung von 1/40 Unze (ca. 0,77 Gramm) und ist mit einer Auflage von nur 1.500 Stück ebenso selten wie begehrt. Ein Jahr später erschien mit der Britannia Oriental Border eine weitere Sonderausgabe. Diese unterscheidet sich durch ihren orientalischen Ornamentrahmen von der Standard-Ausgabe und ist weltweit auf 5.000 Stück limitiert. Britannia Münzen in Silber Um die große Nachfrage nach modernen Anlagemünzen aus Silber zu befriedigen, prägt die Royal Mint seit 1997 auch Silbermünzen im gleichen Design. Während die Standard-Version auf 100.000 Stück pro Jahrgang beschränkt ist, liegt das Prägelimit der Proof-Ausgabe bei 2.500 Stück pro Ausgabejahr. Neben der 1 Unze Variante sind auch Stückelungen von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Im Jahr 2013 erfolgte auch hier eine Umstellung der Legierung. Damals erhöhte man den Feingehalt von 958/1.000 auf 999/1.000 und zog damit mit vergleichbaren Silbermünzen wie dem Wiener Philharmoniker gleich.
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Britannia Goldmünzen

Britannia Goldmünzen - Die ersten modernen Bullionmünzen Europas

Während man in Europa lange auf historische Anlagegoldmünzen wie die britischen Sovereigns, die Schweizer Vreneli oder die aus Österreich stammenden Dukaten setzte, dauerte es lange bis zum Erscheinen einer modernen Anlagemünze aus Gold. Im Jahr 1987 erschien mit der Britannia Goldmünze schließlich die erste moderne Anlagegoldmünze Europas. Ursprünglich verfügten die Goldmünzen ähnlich wie der American Eagle und der südafrikanische Krügerrand über eine Feinheit von 916,67/1.000 (22 Karat).

Speziell die Jahrgänge vor 1990 zeichnen sich durch einen hohe Kupferanteil und den dafür charakteristischen rötlichen Schimmer aus. Erst im Jahr 2013 erfolgte die Umstellung des Feingehalts auf 999,9/1.000 (24 Karat). Durch den höheren Feingehalt zog die Britannia der Royal Mint mit anderen modernen Anlagemünzen wie dem Wiener Philharmoniker, dem australischen Känguru und dem kanadischen Maple Leaf gleich. Der Name Britannia geht auf die mythische Motivfigur der Britannia zurück, die auf der Bildseite prangt.

Die Britannia - Über 2.000 Jahre Tradition in Gold geprägt

Die Britannia ist eine mythische Frauengestalt, die als Personifikation der Eigenschaften Großbritanniens gilt. Die Ursprünge der kriegerischen Sagengestalt reichen bis weit in die Antike zurück. Heute geht man davon aus, dass die Insel von Kelten besiedelt wurde, die aus der heutigen Bretagne stammten. Davon wiederum leitet sich der seit römischer Zeit geläufige Name Britannien ab, den bereits Julius Cäsar bei einem ersten Eroberungsversuch der Insel um 50 v. Chr. verwendete.

Im Rahmen der Besiedlung durch Römer und Romano-Briten entwickelte sich die Sagengestalt als Schutzgöttin Britanniens, die schon unter Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) auf eine Münze geprägt wurde. Nach einer langen Pause in der angelsächsischen Zeit erlebte die Sagengestalt im Jahr 1672 eine Renaissance. Damals ließ Charles II. die Britannia mit Wappenschild und Speer auf zahlreiche Münzen prägen. Seither war die Gestalt auf etlichen britischen Münzen zu sehen.

Motivseite der Britannia Goldmünzen mit der legendären Britannia

Auf der Bildseite der Goldmünze befindet sich in zentraler Position die Britannia, wobei die genaue Darstellung jahrgangsabhängig abweicht. Typischerweise ist die Sagengestalt jedoch mit wehendem Umhang, Wappenschild, Dreizack und einem antiken griechischen Helm abgebildet. Das ursprüngliche Design, das von 1987 bis 1996 auf der Goldmünze zu sehen war, stammt von Philip Nathan und zeigt die stehende Britannia. Rund um das Motiv herum befindet sich neben dem Prägejahr die umlaufende Prägung "BRITANNIA - ONE OUNCE FINE GOLD"

Die Goldmünze im Wandel der Zeit

Insbesondere das Motiv hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Ab dem Jahr 2000 entschied man sich bei der Royal Mint dazu, das Motiv regelmäßig zu wechseln. Während in geraden Jahren nach wie vor das Original-Motiv "Standing Britannia" verwendet wurde, erschien die Britannia Goldmünze in ungeraden Jahren mit neu gestalteten Motiven. Ab dem Jahr 2008 änderte sich das Motiv sogar jährlich. Zu sehen war die Britannia unter anderem als Büste mit korinthischem Helm, auf einem Streitwagen oder gemeinsam mit Löwen.

Dieses Verfahren behielt man allerdings nur bis 2013 bei. Seither ist die Britannia wieder in ihrem ursprünglichen Design zu sehen. Im Unterschied zum Original änderte sich jedoch der Münzhintergrund. Heute hebt sich die Sagengestalt von einem stilisierten Sonnenaufgang ab, was der Goldmünze weitere Symbolkraft verleiht. Parallel zur Rückkehr zum traditionellen Motiv erfolgte auch die Umstellung des Feingehalts von 916,67/1.000 auf 999,9/1.000.

Interessant: Mit der Umstellung auf den höheren Feingehalt wurde die Goldmünze im Gegensatz zu den älteren Jahrgängen etwas breiter und flacher.

Königliches Portrait auf der Wertseite der Britannia Goldmünzen

Auf der Wertseite dagegen befindet sich das Abbild von Königin Elisabeth II., wie es für nahezu alle Münzen aus dem britischen Commonwealth of Nations üblich ist. Auf den frühen Versionen (1987-1997) befindet sich das königliche Portrait des britischen Bildhauers Raphael David Maklouf (R.D.M.), das die Königin in relativ jungen Jahren zeigt. Münzen der Jahrgänge 1998 bis 2005 dagegen tragen das aus der Feder von Ian Rank-Broadey (I.R.B.) stammende Schulterbild der Königin. Seit 2016 wird für die Herstellung der Bullionmünzen das neue Profil-Portrait von Judy Clark (J.C) verwendet.

Um welches Variante des Portraits es sich handelt, lässt sich auch ohne Kenntnis über die Jahreszahl anhand der im Halsbereich angebrachten Künstlersignatur erkennen. Die Wertseite der Münze trägt darüber hinaus ein umlaufendes Schriftband mit der Prägung "ELIZABETH II - D - G - REG - FID - DEF", was so viel wie "Elisabeth II. Königin von Gottes Gnaden, Verteidigerin des Glaubens", bedeutet. Komplettiert wird die Wertseite durch den aufgeprägten Nominalwert von 100 Pfund.

Stückelung und Sonderprägungen

Die in Gold geprägte Bullionmünze wird seit 1987 prinzipiell in unbegrenzter Auflage geprägt. Am höchsten waren die Prägezahlen der 32,69 x 2,79 mm großen Münze jedoch im Erstausgabejahr 1987 (ca. 92.000 Stück). Neben der Standard-Stückelung von 1 Unze ist die Goldmünze auch in einer Stückelung von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Insgesamt liegt die Auflage aller Münzen eines Jahrgangs bei rund 150.000 Stück.

Die Royal Mint gibt für Sammler seit 1987 zudem streng limitierte Proof-Varianten aller Stückelungen heraus. Während die 1/4 Unzen und 1/10 Unzen vornehmlich allein gehandelt werden, sind die Ausgaben mit einem Feingewicht von 1 Unze und 1/2 Unze überwiegend als Bestandteil von "Proof Collections" erhältlich.

Passend zum 30-jährigen Jubiläum der Britannia Goldmünze legte die Royal Mint im Jahr 2017 eine Proof-Sonderprägung auf. Diese erschien in einer ungewöhnlichen Stückelung von 1/40 Unze (ca. 0,77 Gramm) und ist mit einer Auflage von nur 1.500 Stück ebenso selten wie begehrt. Ein Jahr später erschien mit der Britannia Oriental Border eine weitere Sonderausgabe. Diese unterscheidet sich durch ihren orientalischen Ornamentrahmen von der Standard-Ausgabe und ist weltweit auf 5.000 Stück limitiert.

Britannia Münzen in Silber

Um die große Nachfrage nach modernen Anlagemünzen aus Silber zu befriedigen, prägt die Royal Mint seit 1997 auch Silbermünzen im gleichen Design. Während die Standard-Version auf 100.000 Stück pro Jahrgang beschränkt ist, liegt das Prägelimit der Proof-Ausgabe bei 2.500 Stück pro Ausgabejahr. Neben der 1 Unze Variante sind auch Stückelungen von 1/2 Unze, 1/4 Unze und 1/10 Unze erhältlich. Im Jahr 2013 erfolgte auch hier eine Umstellung der Legierung. Damals erhöhte man den Feingehalt von 958/1.000 auf 999/1.000 und zog damit mit vergleichbaren Silbermünzen wie dem Wiener Philharmoniker gleich.

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