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Mexiko Libertad - Eine der ältesten modernen Anlagemünzen

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Mexiko Libertad - Eine der ältesten modernen Anlagemünzen

Die mexikanischen Libertad Goldmünzen werden seit dem Jahr 1981 geprägt. Damit sind sie nach dem südafrikanischen Krügerrand und dem kanadischen Maple Leaf die ältesten modernen Anlagemünzen. Die mit einem Feingehalt von 999/1.000 ausgestatteten Münzen, die oftmals auch als "Onza" bezeichnet werden, stammen aus den heiligen Hallen der Casa de Moneda de México. Dabei handelt es sich immerhin um die älteste Münzprägestätte Nord- und Südamerikas.
Schon die spanischen Konquistadoren prägten dort ab 1535 Münzen aus dem eingeschmolzenen Gold und Silber der Maya und Azteken. Die 40,0 mm x 2,7 mm große und 31,1 Gramm schwere Bullionmünze erfreut sich auch außerhalb des amerikanischen Doppelkontinents bei Anlegern großer Beliebtheit und ist seit 2007 auch auf dem deutschen Markt erhältlich.

Die Siegesgöttin - Ein ganz besonderes Motiv

Namensgebend für die Libertad Goldmünzen ist die auf der Vorderseite aufgeprägte Freiheitsgöttin Libertas, die beispielsweise auch auf dem American Silver Eagle und dem Zwanzigrappenstück aus der Schweiz zu sehen ist. Der Ursprung dieser sagenhaften Figur ist die griechische und römische Mythologie, wo sie als Hüterin der Freiheit der Bürger gilt. Häufig wird die Freiheitsgöttin Libertas in Auftreten und Darstellung auch mit der Siegesgöttin Nike bzw. Victoria gleichgesetzt.

Auch der Ursprung des Münzmotivs geht auf eine berühmte Darstellung der Siegesgöttin zurück. So verwundert es wenig, dass das Libertas-Motiv auf den Libertad Goldmünzen stark dem Denkmal "El Ángel de la Independencia" in Mexiko-Stadt ähnelt. Welche Bedeutung die Göttin für das Selbstverständnis Mexikos hat, belegt auch die Inschrift im Sockel des Denkmals: "die Nation für die Helden der Unabhängigkeit."

Vorderseite der Libertad Goldmünzen - Mexiko in einem Bild

Im Zentrum des Avers der Libertad Goldmünzen steht wenig verwunderlich das feingearbeitete Bildnis der Freiheitsgöttin. Barbusig, mit einem leichten Gewand bekleidet, mit ausgebreiteten Flügeln und einem weit von sich gereckten Arm dargestellt wirkt die Figur der Libertas ganz so, als wolle Sie von ihrer Säule aus in die Freiheit der Lüfte am mexikanischen Himmel abheben. Ein weiteres optisches Highlight ist der aufwendig gestaltete Bildhintergrund.

Vor dem matten Himmel erhebt sich die mexikanische Steppenlandschaft mit den stilisierten Gipfeln der sagenumwobenen Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl, die gleichzeitig zu den höchsten Bergen und aktivsten Vulkanen Amerikas zählen. Ferner findet sich dort neben dem jeweiligen Prägejahr der Schriftzug "1 ONZA" (1 Unze) "ORO PURO" (Feingold) sowie der Feingehalt "LEY 999".

Revers der Libertad Goldmünzen - Vom Gründungsmythos inspiriert

Was beim ersten Blick auf die Rückseite der Münze gleich auffällt, ist der fehlende Nennwert. Ähnlich wie beim südafrikanischen Krügerrand ist dieser nicht auf die Libertad Goldmünzen aufgeprägt. Nichtsdestotrotz gelten die Goldmünzen in Mexiko als offizielles Zahlungsmittel, sodass Händler zur Annahme verpflichtet sind. Der fehlende Nennwert erfordert allerdings eine Abrechnung nach dem aktuellen Goldpreis.

Abgesehen davon gleichen die Libertad Bullionmünzen vielen anderen Anlagemünzen aus Gold. Im Zentrum des Revers steht das Staatswappen Mexikos. Dieses setzt sich aus einem mit einer Schlange kämpfenden Adler vor dem Hintergrund eines angedeuteten Sees zusammen. Seine Ursprünge hat das Wappen in einer aztekischen Sage, gemäß derer der Gott Huitzilopochtli die Gründung der Stadt Tenochtitlan dort vorgesehen hatte, wo ein Adler auf einem Kaktus mit einer Schlange kämpft. Und wie es das Schicksal wollte, erfüllte sich die Sage auf einer kleinen Insel des Texconosees. Aus Tenochtitlan wurde später Mexiko-Stadt.

Umrahmt wird der Adler zu seinen Füßen von einem Olivenzweig und einem Eichenzweig. Zwischen den beiden Zweigenden findet sich die aufgeprägte Inschrift "ESTADOS UNIDOS MEXICANOS", was so viel wie "die Vereinigten Staaten von Mexiko" bedeutet. Um das zentrale Staatswappen herum finden sich auf der 1 Unze-Münze kreisförmig angeordnet die 10 Regionalwappen Mexikos - allesamt ebenfalls Abwandlungen des mythologischen Adlermotivs. Interessant: Bei den kleineren Stückelungen der Libertad Goldmünzen fehlen die Regionalwappen aus Platzgründen.

Geschichte des Libertad in Gold

Die Libertad Goldmünzen wurden als Nachfolger der äußerst beliebten Peso-Münzen entwickelt. Immerhin zählten die Peso-Münzen bis zum Aufkommen des Krügerrands mit über vier Millionen geprägten Exemplaren zu den begehrtesten Anlagemünzen der Welt. Letztmals geprägt wurden die 50 Pesos Münzen, die anders als moderne Anlagemünzen nicht in "Unzen-Form" geprägt wurden, im Jahr 1972. Als Reaktion auf den Krügerrand gingen 1981 schließlich die Libertad Goldmünzen an den Start.

Die erste Generation der Anlagemünzen kennzeichnete sich noch durch eine relativ grobe Prägung und einen Feingehalt von 900/1.000. Im Jahr 1990 entschloss man sich dazu, das Erscheinungsbild der Libertad Goldmünzen zu verändern. Neben leichten Anpassungen am Motiv und einer deutlich verbesserten Prägequalität zeichnete sich die zweite Generation, die bis 1994 geprägt wurde, durch die Erhöhung des Feingehalts auf 999/1.000 aus. Im Jahr 1995 entstand schließlich der Libertad, wie wir ihn heute kennen.

Geringe Auflage macht den Libertad zu einer besonderen Anlagemünze

Während viele Anlagemünzen wie das australische Känguru in jüngerer Vergangenheit ihre Prägerekorde hatten, liegen diese Zeiten bei den Libertad Goldmünzen schon länger zurück. Allein die 1 Unze-Variante der ersten Generation wurde zwischen 1981 und 1990 ca. 596.000-mal geprägt. Danach sanken die jährlichen Stückzahlen zum Teil drastisch von gut 110.000 im Jahr 1991 zumeist auf deutlich unter 5.000 Stück pro Jahr. Damit gehören die Libertad Goldmünzen zu den seltensten Goldanlagemünzen der Welt. Insbesondere die Jahrgänge 1994 (1.000), 2003 (500), 2008 (300) und 2017 (900) sind besonders selten und bergen damit ein für Bullionmünzen erhebliches Sammlerpotenzial.

Stückelungen und Sonderprägungen der Libertad Goldmünzen

Seit dem Erstausgabejahr erscheinen die Libertad Goldmünzen auch in Stückelungen von 1/2 Unze und 1/4 Unze, wobei auch hier die jährlichen Prägezahlen von mehreren zehntausend Exemplaren auf mittlerweile deutlich unter 2.000 Stück pro Jahrgang gesunken sind. Seit 1991 ist der Libertad zudem als 1/10 Unze-Variante und 1/20 Unze-Variante verfügbar. Neben den Stempelglanz-Münzen erscheinen seit 2005 auch regelmäßig Proof-Varianten, die sich speziell an Sammler richten. Besonders begehrt sind jedoch die einzelnen Proof-Jahrgänge 1983 und 1989, als die Casa de Moneda de México erstmals mit sehr geringen Stückzahlen von 88 bzw. 704 Stück experimentierte. Erhältlich sind die Exemplare für Sammler sowohl einzeln als auch in Form eines kompletten Satzes in einer schicken Holzschatulle.

Mexiko Libertad in Silber

Neben den Libertad Goldmünzen etablierte sich bereits im Jahr 1982 eine Ausführung in Silber. Zunächst in einer Millionenauflage geprägt, gingen auch hier die Prägezahlen nach einem Rekord von 2.458.000 Stück im Jahr 1992 auf bis zu 67.000 (1997) zurück. Seither stieg die Anzahl der jährlich geprägten Libertad Silbermünzen aber wieder bis in den siebenstelligen Bereich an. Damit gehört die bekannte mexikanische Münze auch im Silberbereich zu den beliebtesten Anlagemünzen.

Mexiko Libertad - Eine der ältesten modernen Anlagemünzen Die mexikanischen Libertad Goldmünzen werden seit dem Jahr 1981 geprägt. Damit sind sie nach dem südafrikanischen Krügerrand und dem kanadischen Maple Leaf die ältesten modernen Anlagemünzen. Die mit einem Feingehalt von 999/1.000 ausgestatteten Münzen, die oftmals auch als "Onza" bezeichnet werden, stammen aus den heiligen Hallen der Casa de Moneda de México. Dabei handelt es sich immerhin um die älteste Münzprägestätte Nord- und Südamerikas. Schon die spanischen Konquistadoren prägten dort ab 1535 Münzen aus dem eingeschmolzenen Gold und Silber der Maya und Azteken. Die 40,0 mm x 2,7 mm große und 31,1 Gramm schwere Bullionmünze erfreut sich auch außerhalb des amerikanischen Doppelkontinents bei Anlegern großer Beliebtheit und ist seit 2007 auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Siegesgöttin - Ein ganz besonderes Motiv Namensgebend für die Libertad Goldmünzen ist die auf der Vorderseite aufgeprägte Freiheitsgöttin Libertas, die beispielsweise auch auf dem American Silver Eagle und dem Zwanzigrappenstück aus der Schweiz zu sehen ist. Der Ursprung dieser sagenhaften Figur ist die griechische und römische Mythologie, wo sie als Hüterin der Freiheit der Bürger gilt. Häufig wird die Freiheitsgöttin Libertas in Auftreten und Darstellung auch mit der Siegesgöttin Nike bzw. Victoria gleichgesetzt. Auch der Ursprung des Münzmotivs geht auf eine berühmte Darstellung der Siegesgöttin zurück. So verwundert es wenig, dass das Libertas-Motiv auf den Libertad Goldmünzen stark dem Denkmal "El Ángel de la Independencia" in Mexiko-Stadt ähnelt. Welche Bedeutung die Göttin für das Selbstverständnis Mexikos hat, belegt auch die Inschrift im Sockel des Denkmals: "die Nation für die Helden der Unabhängigkeit." Vorderseite der Libertad Goldmünzen - Mexiko in einem Bild Im Zentrum des Avers der Libertad Goldmünzen steht wenig verwunderlich das feingearbeitete Bildnis der Freiheitsgöttin. Barbusig, mit einem leichten Gewand bekleidet, mit ausgebreiteten Flügeln und einem weit von sich gereckten Arm dargestellt wirkt die Figur der Libertas ganz so, als wolle Sie von ihrer Säule aus in die Freiheit der Lüfte am mexikanischen Himmel abheben. Ein weiteres optisches Highlight ist der aufwendig gestaltete Bildhintergrund. Vor dem matten Himmel erhebt sich die mexikanische Steppenlandschaft mit den stilisierten Gipfeln der sagenumwobenen Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl, die gleichzeitig zu den höchsten Bergen und aktivsten Vulkanen Amerikas zählen. Ferner findet sich dort neben dem jeweiligen Prägejahr der Schriftzug "1 ONZA" (1 Unze) "ORO PURO" (Feingold) sowie der Feingehalt "LEY 999". Revers der Libertad Goldmünzen - Vom Gründungsmythos inspiriert Was beim ersten Blick auf die Rückseite der Münze gleich auffällt, ist der fehlende Nennwert. Ähnlich wie beim südafrikanischen Krügerrand ist dieser nicht auf die Libertad Goldmünzen aufgeprägt. Nichtsdestotrotz gelten die Goldmünzen in Mexiko als offizielles Zahlungsmittel, sodass Händler zur Annahme verpflichtet sind. Der fehlende Nennwert erfordert allerdings eine Abrechnung nach dem aktuellen Goldpreis. Abgesehen davon gleichen die Libertad Bullionmünzen vielen anderen Anlagemünzen aus Gold. Im Zentrum des Revers steht das Staatswappen Mexikos. Dieses setzt sich aus einem mit einer Schlange kämpfenden Adler vor dem Hintergrund eines angedeuteten Sees zusammen. Seine Ursprünge hat das Wappen in einer aztekischen Sage, gemäß derer der Gott Huitzilopochtli die Gründung der Stadt Tenochtitlan dort vorgesehen hatte, wo ein Adler auf einem Kaktus mit einer Schlange kämpft. Und wie es das Schicksal wollte, erfüllte sich die Sage auf einer kleinen Insel des Texconosees. Aus Tenochtitlan wurde später Mexiko-Stadt. Umrahmt wird der Adler zu seinen Füßen von einem Olivenzweig und einem Eichenzweig. Zwischen den beiden Zweigenden findet sich die aufgeprägte Inschrift "ESTADOS UNIDOS MEXICANOS", was so viel wie "die Vereinigten Staaten von Mexiko" bedeutet. Um das zentrale Staatswappen herum finden sich auf der 1 Unze-Münze kreisförmig angeordnet die 10 Regionalwappen Mexikos - allesamt ebenfalls Abwandlungen des mythologischen Adlermotivs. Interessant: Bei den kleineren Stückelungen der Libertad Goldmünzen fehlen die Regionalwappen aus Platzgründen. Geschichte des Libertad in Gold Die Libertad Goldmünzen wurden als Nachfolger der äußerst beliebten Peso-Münzen entwickelt. Immerhin zählten die Peso-Münzen bis zum Aufkommen des Krügerrands mit über vier Millionen geprägten Exemplaren zu den begehrtesten Anlagemünzen der Welt. Letztmals geprägt wurden die 50 Pesos Münzen, die anders als moderne Anlagemünzen nicht in "Unzen-Form" geprägt wurden, im Jahr 1972. Als Reaktion auf den Krügerrand gingen 1981 schließlich die Libertad Goldmünzen an den Start. Die erste Generation der Anlagemünzen kennzeichnete sich noch durch eine relativ grobe Prägung und einen Feingehalt von 900/1.000. Im Jahr 1990 entschloss man sich dazu, das Erscheinungsbild der Libertad Goldmünzen zu verändern. Neben leichten Anpassungen am Motiv und einer deutlich verbesserten Prägequalität zeichnete sich die zweite Generation, die bis 1994 geprägt wurde, durch die Erhöhung des Feingehalts auf 999/1.000 aus. Im Jahr 1995 entstand schließlich der Libertad, wie wir ihn heute kennen. Geringe Auflage macht den Libertad zu einer besonderen Anlagemünze Während viele Anlagemünzen wie das australische Känguru in jüngerer Vergangenheit ihre Prägerekorde hatten, liegen diese Zeiten bei den Libertad Goldmünzen schon länger zurück. Allein die 1 Unze-Variante der ersten Generation wurde zwischen 1981 und 1990 ca. 596.000-mal geprägt. Danach sanken die jährlichen Stückzahlen zum Teil drastisch von gut 110.000 im Jahr 1991 zumeist auf deutlich unter 5.000 Stück pro Jahr. Damit gehören die Libertad Goldmünzen zu den seltensten Goldanlagemünzen der Welt. Insbesondere die Jahrgänge 1994 (1.000), 2003 (500), 2008 (300) und 2017 (900) sind besonders selten und bergen damit ein für Bullionmünzen erhebliches Sammlerpotenzial. Stückelungen und Sonderprägungen der Libertad Goldmünzen Seit dem Erstausgabejahr erscheinen die Libertad Goldmünzen auch in Stückelungen von 1/2 Unze und 1/4 Unze, wobei auch hier die jährlichen Prägezahlen von mehreren zehntausend Exemplaren auf mittlerweile deutlich unter 2.000 Stück pro Jahrgang gesunken sind. Seit 1991 ist der Libertad zudem als 1/10 Unze-Variante und 1/20 Unze-Variante verfügbar. Neben den Stempelglanz-Münzen erscheinen seit 2005 auch regelmäßig Proof-Varianten, die sich speziell an Sammler richten. Besonders begehrt sind jedoch die einzelnen Proof-Jahrgänge 1983 und 1989, als die Casa de Moneda de México erstmals mit sehr geringen Stückzahlen von 88 bzw. 704 Stück experimentierte. Erhältlich sind die Exemplare für Sammler sowohl einzeln als auch in Form eines kompletten Satzes in einer schicken Holzschatulle. Mexiko Libertad in Silber Neben den Libertad Goldmünzen etablierte sich bereits im Jahr 1982 eine Ausführung in Silber. Zunächst in einer Millionenauflage geprägt, gingen auch hier die Prägezahlen nach einem Rekord von 2.458.000 Stück im Jahr 1992 auf bis zu 67.000 (1997) zurück. Seither stieg die Anzahl der jährlich geprägten Libertad Silbermünzen aber wieder bis in den siebenstelligen Bereich an. Damit gehört die bekannte mexikanische Münze auch im Silberbereich zu den beliebtesten Anlagemünzen.
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Die mexikanischen Libertad Goldmünzen werden seit dem Jahr 1981 geprägt. Damit sind sie nach dem südafrikanischen Krügerrand und dem kanadischen Maple Leaf die ältesten modernen Anlagemünzen. Die mit einem Feingehalt von 999/1.000 ausgestatteten Münzen, die oftmals auch als "Onza" bezeichnet werden, stammen aus den heiligen Hallen der Casa de Moneda de México. Dabei handelt es sich immerhin um die älteste Münzprägestätte Nord- und Südamerikas.
Schon die spanischen Konquistadoren prägten dort ab 1535 Münzen aus dem eingeschmolzenen Gold und Silber der Maya und Azteken. Die 40,0 mm x 2,7 mm große und 31,1 Gramm schwere Bullionmünze erfreut sich auch außerhalb des amerikanischen Doppelkontinents bei Anlegern großer Beliebtheit und ist seit 2007 auch auf dem deutschen Markt erhältlich.

Die Siegesgöttin - Ein ganz besonderes Motiv

Namensgebend für die Libertad Goldmünzen ist die auf der Vorderseite aufgeprägte Freiheitsgöttin Libertas, die beispielsweise auch auf dem American Silver Eagle und dem Zwanzigrappenstück aus der Schweiz zu sehen ist. Der Ursprung dieser sagenhaften Figur ist die griechische und römische Mythologie, wo sie als Hüterin der Freiheit der Bürger gilt. Häufig wird die Freiheitsgöttin Libertas in Auftreten und Darstellung auch mit der Siegesgöttin Nike bzw. Victoria gleichgesetzt.

Auch der Ursprung des Münzmotivs geht auf eine berühmte Darstellung der Siegesgöttin zurück. So verwundert es wenig, dass das Libertas-Motiv auf den Libertad Goldmünzen stark dem Denkmal "El Ángel de la Independencia" in Mexiko-Stadt ähnelt. Welche Bedeutung die Göttin für das Selbstverständnis Mexikos hat, belegt auch die Inschrift im Sockel des Denkmals: "die Nation für die Helden der Unabhängigkeit."

Vorderseite der Libertad Goldmünzen - Mexiko in einem Bild

Im Zentrum des Avers der Libertad Goldmünzen steht wenig verwunderlich das feingearbeitete Bildnis der Freiheitsgöttin. Barbusig, mit einem leichten Gewand bekleidet, mit ausgebreiteten Flügeln und einem weit von sich gereckten Arm dargestellt wirkt die Figur der Libertas ganz so, als wolle Sie von ihrer Säule aus in die Freiheit der Lüfte am mexikanischen Himmel abheben. Ein weiteres optisches Highlight ist der aufwendig gestaltete Bildhintergrund.

Vor dem matten Himmel erhebt sich die mexikanische Steppenlandschaft mit den stilisierten Gipfeln der sagenumwobenen Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl, die gleichzeitig zu den höchsten Bergen und aktivsten Vulkanen Amerikas zählen. Ferner findet sich dort neben dem jeweiligen Prägejahr der Schriftzug "1 ONZA" (1 Unze) "ORO PURO" (Feingold) sowie der Feingehalt "LEY 999".

Revers der Libertad Goldmünzen - Vom Gründungsmythos inspiriert

Was beim ersten Blick auf die Rückseite der Münze gleich auffällt, ist der fehlende Nennwert. Ähnlich wie beim südafrikanischen Krügerrand ist dieser nicht auf die Libertad Goldmünzen aufgeprägt. Nichtsdestotrotz gelten die Goldmünzen in Mexiko als offizielles Zahlungsmittel, sodass Händler zur Annahme verpflichtet sind. Der fehlende Nennwert erfordert allerdings eine Abrechnung nach dem aktuellen Goldpreis.

Abgesehen davon gleichen die Libertad Bullionmünzen vielen anderen Anlagemünzen aus Gold. Im Zentrum des Revers steht das Staatswappen Mexikos. Dieses setzt sich aus einem mit einer Schlange kämpfenden Adler vor dem Hintergrund eines angedeuteten Sees zusammen. Seine Ursprünge hat das Wappen in einer aztekischen Sage, gemäß derer der Gott Huitzilopochtli die Gründung der Stadt Tenochtitlan dort vorgesehen hatte, wo ein Adler auf einem Kaktus mit einer Schlange kämpft. Und wie es das Schicksal wollte, erfüllte sich die Sage auf einer kleinen Insel des Texconosees. Aus Tenochtitlan wurde später Mexiko-Stadt.

Umrahmt wird der Adler zu seinen Füßen von einem Olivenzweig und einem Eichenzweig. Zwischen den beiden Zweigenden findet sich die aufgeprägte Inschrift "ESTADOS UNIDOS MEXICANOS", was so viel wie "die Vereinigten Staaten von Mexiko" bedeutet. Um das zentrale Staatswappen herum finden sich auf der 1 Unze-Münze kreisförmig angeordnet die 10 Regionalwappen Mexikos - allesamt ebenfalls Abwandlungen des mythologischen Adlermotivs. Interessant: Bei den kleineren Stückelungen der Libertad Goldmünzen fehlen die Regionalwappen aus Platzgründen.

Geschichte des Libertad in Gold

Die Libertad Goldmünzen wurden als Nachfolger der äußerst beliebten Peso-Münzen entwickelt. Immerhin zählten die Peso-Münzen bis zum Aufkommen des Krügerrands mit über vier Millionen geprägten Exemplaren zu den begehrtesten Anlagemünzen der Welt. Letztmals geprägt wurden die 50 Pesos Münzen, die anders als moderne Anlagemünzen nicht in "Unzen-Form" geprägt wurden, im Jahr 1972. Als Reaktion auf den Krügerrand gingen 1981 schließlich die Libertad Goldmünzen an den Start.

Die erste Generation der Anlagemünzen kennzeichnete sich noch durch eine relativ grobe Prägung und einen Feingehalt von 900/1.000. Im Jahr 1990 entschloss man sich dazu, das Erscheinungsbild der Libertad Goldmünzen zu verändern. Neben leichten Anpassungen am Motiv und einer deutlich verbesserten Prägequalität zeichnete sich die zweite Generation, die bis 1994 geprägt wurde, durch die Erhöhung des Feingehalts auf 999/1.000 aus. Im Jahr 1995 entstand schließlich der Libertad, wie wir ihn heute kennen.

Geringe Auflage macht den Libertad zu einer besonderen Anlagemünze

Während viele Anlagemünzen wie das australische Känguru in jüngerer Vergangenheit ihre Prägerekorde hatten, liegen diese Zeiten bei den Libertad Goldmünzen schon länger zurück. Allein die 1 Unze-Variante der ersten Generation wurde zwischen 1981 und 1990 ca. 596.000-mal geprägt. Danach sanken die jährlichen Stückzahlen zum Teil drastisch von gut 110.000 im Jahr 1991 zumeist auf deutlich unter 5.000 Stück pro Jahr. Damit gehören die Libertad Goldmünzen zu den seltensten Goldanlagemünzen der Welt. Insbesondere die Jahrgänge 1994 (1.000), 2003 (500), 2008 (300) und 2017 (900) sind besonders selten und bergen damit ein für Bullionmünzen erhebliches Sammlerpotenzial.

Stückelungen und Sonderprägungen der Libertad Goldmünzen

Seit dem Erstausgabejahr erscheinen die Libertad Goldmünzen auch in Stückelungen von 1/2 Unze und 1/4 Unze, wobei auch hier die jährlichen Prägezahlen von mehreren zehntausend Exemplaren auf mittlerweile deutlich unter 2.000 Stück pro Jahrgang gesunken sind. Seit 1991 ist der Libertad zudem als 1/10 Unze-Variante und 1/20 Unze-Variante verfügbar. Neben den Stempelglanz-Münzen erscheinen seit 2005 auch regelmäßig Proof-Varianten, die sich speziell an Sammler richten. Besonders begehrt sind jedoch die einzelnen Proof-Jahrgänge 1983 und 1989, als die Casa de Moneda de México erstmals mit sehr geringen Stückzahlen von 88 bzw. 704 Stück experimentierte. Erhältlich sind die Exemplare für Sammler sowohl einzeln als auch in Form eines kompletten Satzes in einer schicken Holzschatulle.

Mexiko Libertad in Silber

Neben den Libertad Goldmünzen etablierte sich bereits im Jahr 1982 eine Ausführung in Silber. Zunächst in einer Millionenauflage geprägt, gingen auch hier die Prägezahlen nach einem Rekord von 2.458.000 Stück im Jahr 1992 auf bis zu 67.000 (1997) zurück. Seither stieg die Anzahl der jährlich geprägten Libertad Silbermünzen aber wieder bis in den siebenstelligen Bereich an. Damit gehört die bekannte mexikanische Münze auch im Silberbereich zu den beliebtesten Anlagemünzen.

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